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Wohnüberbauung Wasserschöpfi, Zürich-Heuried


Das Areal liegt am Hang, leicht erhöht über der Stadt. Qualität und Potential des Ortes ist die Weitsicht.

Punktförmige Gebäudeteile werden zu raumbildenden Baukörpern zusammengeführt. Sie erzeugen spezifische, strassenübergreifende Aussenräume. Die Bauten sind allseitig orientiert und belichtet. Ihre Ausformulierung ist auf die Situation und die Anforderungen spezifisch zugeschnitten.

Die Wohnungen basieren auf einer einheitlichen Grundtypologie - nutzen jedoch ihren individuellen Vorteil: Eckwohnungen und 3-seitig belichtete Mittewohnungen. Insgesamt werden 174 Wohnungen angeboten.

Die Wohnungstypologie bietet die Möglichkeit der inneren, individuellen Variation: Das Berlinerzimmer - die Diele - das Entree. Proportion und Grosszügigkeit erlauben den Raum individuell in unterschiedlichster Art und Weise zu nutzen. Durch Anzahl und Position der Öffnungen sowie deren Grad an Offenheit entstehen vielfältige Raumbezüge zu den benachbarten Räumen - Bezüge, welche verschiedene Wege zulassen. Es sind offene, fliessende oder kammerartige Grundrisse auf derselben Grunddisposition möglich. Die individuellen Spielräume sollen ausgereizt werden. Es wird ein Gleichgewicht zwischen individueller und kollektiver Sphäre gesucht.

Studienauftrag 2003

Auftraggeber:
Helvetia Patria Versicherungen, Zürich

Landschaftsarchitektur:
raderschallpartner ag, Meilen
Bauphysik:
Bakus GmbH, Zürich