VERTICAL GARDEN

Wohnüberbauung Imbisbühlstrasse, Zürich-Höngg


In das Grundstück werden drei kompakte Baukörper gesetzt. Sie sind allseitig orientiert und belichtet. Das dichte Bauprogramm in dem gartenstadtartigen Kontext führt zu einer starken Reduktion der Gartenfläche. Die Gebäude selber werden konzeptioneller Teil der landschaftsarchitektonischen Gestaltung. Die Gebäudevolumina werden von einer leicht abgesetzten, von Ausblicken durchbrochenen, transparenten Pflanzenschicht überzogen. Wie ein Vorhang umhüllt die Pflanzenschicht das Haus - ein vertikaler Garten. Sie bildet mit den umlaufenden Balkonen eine begehbare Raumschicht.

Die Grundrisse zeichnen sich durch zwei charakterisierende Räume aus: Die Diele ist das Herzstück der Wohnung. Sämtliche Räume werden von hier aus erschlossen. Dies gibt den BewohnerInnnen individuellen Spielraum. Die Diele kann auch ein konventionelles Zimmer sein. Der Eingangsbereich wird dabei zum Berlinerzimmer oder – in reduzierter Form – zum Entree. Die Konzeption bietet den BewohnerInnen eine Vielzahl von Möglichkeiten. Eine bleibende Flexibilität in der die Individualität zum Ausdruck gebracht werden kann.

Die über Eck laufende Verglasung im Wohnzimmer lassen den Raum bis zur Fassadenbepflanzung erweitern. Der Wohnraum gewinnt an Grösse und Atem.

Studienauftrag 2003
3. Rang

Auftraggeber:
Swiss Re, Zürich

Kostenplanung:
b+p baurealisation, Zürich
Landschaftsarchitektur:
raderschallpartner ag, Meilen
Bauingenieur:

APT Ingenieure, Zürich
HLS-Planung:
Advens AG, Zürich
Bauphysik:
Bakus GmbH, Zürich