TURN AROUND

Wohnen, Arbeiten für behinderte Menschen, Baden


Das Grundstück ist von dominanten und raumprägenden Gebäudevolumen auf den beiden Längsseiten eingeschlossen. Der fliessende Freiraum und die Querbezüge als Wegverbindungen, prägen die Setzung der neuen Baukörper und ihre Massstäblichkeit.

Das Wohn- und das Arbeitshaus – zwei polygonale drei geschossige Gebäude – erzeugen innen und aussen eine Abfolge von vielfältigen Raumsequenzen. Durch die Abdrehung der Fassaden gegenüber den Nachbarsbauten wird ein vorteilhafter Gebäudeabstand und eine optimale Belichtung der Wohnungen erreicht.

Im Erdgeschoss des Wohnhauses sind die Gemeinschafts-, Versorgungs- und Infrastrukturbereiche angeordnet. Der Wohnbereich ist über zwei Geschosse organisiert. Die zweiflügelige, gestaffelte Grundrissstruktur gibt den Ausblick in alle vier Himmelsrichtungen frei. Im Arbeitshaus befindet sich der Arbeits- und Therapiebereich.

Die Wohnstudios sind gleichwertig und der Bezug zu Landschaft und Sonnenlicht sind prägend. Die Staffelung erzeugt einen windgeschützten Aussenraum und den Eingangsbereich. Die Ausrichtung erzeugt innerhalb desselben Studios einen Lichtwandel über den ganzen Tag hinweg und lässt die Aussicht in die Landschaft zu. Der Erschliessungsbereich wird zum kollektiven Wohnraum

Projektwettbewerb 2006
2. Rang

in Zusammenarbeit mit G. De Nardis,
Architekt, Zürich

Auftraggeber:
Stiftung Zeka - Zentren Körperbehinderte Aargau

Landschaftsarchitektin:
Andrea Fahrländer Dia, Zürich