PAPILLON

Erweiterung Wohnüberbauung Frankenthal, Zürich


Die Überbauung Frankenthal zeichnet sich durch ihre weiträumige, kraftvolle Situation aus. Die Stadtrandsiedlung aus den 60er-Jahren basiert auf den Prinzipien der städtebaulichen Moderne.

Das Prinzip der Konzentration der Bauvolumen wird für die Erweiterung der Siedlung weitergeführt. In den beiden Baufeldern 1+2 wird je ein mehrfach geknicktes, kompaktes Volumen direkt an die bestehenden Häuser gesetzt. Die nordseitigen Fassadenfluchten folgen dem Strassenverlauf. Die Stirnfassade leitet jeweils fliessend in den Freiraum ein. Südseitig staffelt sich die Fassade kontinuierlich zurück und schafft Platz für den sich ausweitenden Grünraum. Der Ersatzneubau für das Haus C folgt in seinen Abmessungen den baurechtlichen Gegebenheiten. Die Südfassade nimmt die Staffelung der 1. Etappe auf. Die neuen Bauten sind so gesetzt, dass sie einerseits den Bestand weiterkomponieren, den Aussenraum gezielt fassen sowie aus dem inneren Grundrissaufbau entstehen: spezifisch zugeschnitten – eigenständig – raumbildend.

Die Wohnungen basieren auf einer einheitlichen Grundtypologie. Das Entrée bildet den Angel- und Drehpunkt zwischen dem Tag- und Nachtbereich. Schaltzimmer gewährleisten nicht nur eine Planungsflexibilität, sondern ermöglichen auch eine spätere Umwandlung mit relativ geringem Aufwand. Das Wohnzimmer ist über Eck um einen gut proportionierten Balkon organisiert, zur Sonne orientiert und gibt das Panorama in ihrer ganzen Breite frei.

Studienauftrag 2009

Auftraggeber:
GEWOBAG, Zürich

Mitarbeit:
Chantal Zwingli

Landschaftsarchitektur:
raderschallpartner ag, Meilen
Stadt-Raum-Verkehr Birchler + Wicki, Zürich