GRENADINE

Wohnüberbauung Klosterbrühl, Wettingen


Die heutige Bebauung mit den leicht versetzten und im Winkel verdrehten Gebäudezeilen ist Ausgangslage für die Projektidee. Die heutige Durchlässigkeit und der Charakter einer parkähnlichen Landschaft werden beibehalten. Die leicht stärker verschobene Setzung der Gebäudevolumen ergeben räumlich stärker definierte Aussenräume. Von aussen wirkt die neue Siedlung offen, im Innern entstehen geschützte Landschaftskammern, die durch eine interne Wegverbindung miteinander verbunden sind. Über diesen mit grossen Betonplatten belegten Hauptweg kann wechselseitig von einem Aussenraum in den nächsten spaziert werden. Jeder Raum weist einen anderen Charakter auf und berücksichtigt die verschiedenen Nutzungsbedürfnisse der Bewohnenden. Es gibt Landschaftskammern die zu Orten der Begegnung und Treffpunkten werden, andere bieten Rückzugsmöglichkeiten. Es entsteht eine intensive Aufreihung von Aussenräumen mit unterschiedlichen Stimmungen und dem Potential zur massgeblichen Identifikation mit dem Ort.

Die Gebäudekonzeption unterscheidet sich vor allem in den verschiedenen Wohnungsgrössen und berücksichtigt eine optimale Ausrichtung der inneren Organisation. Dies ergibt eine grosse Vielzahl verschiedener Wohnungen, die sehr spezifisch auf ihre Lage innerhalb der Siedlung eingehen.

Durch die unterschiedlich angeordneten Attikageschosse und das sorgfältige Einfügen in die bestehende Geländemodulation ergeben sich fein nuancierte Gebäudehöhen, die ein interessantes Volumenspiel ergeben.

Studienauftrag 2014

Auftraggeber:
Genossenschaft Lägern Wohnen,
Wettingen

Mitarbeit:
Andras Kiss
Lea Aichele

Landschaftsarchitekt:
Vetsch Partner Landschaftsarchitekten AG,
Zürich
Visualisierung:
Iris Tripet Architektur & Visualisierungen,
Zürich