Entlang der Langgasse werden 2 durchgehende, 2-geschossige Gewerbebauten gesetzt, die das Areal vom Strassenraum trennen. Über den Gewerbebauten sitzen vom Lärm abgewandte Wohnungen. Die auskragenden Volumen rhythmisieren die Baukörper. Im hinteren, ruhigeren Bereich befindet sich eine Ost-West orientierte Zeilenbebauung, die sich mit dem Grünraum verschränkt. Die „Zwischenräume“ sind alternierend als Erschliessungs- oder als Gartenzone konzipiert. Insgesamt gibt es 168 Geschoss- und Maisonettewohnungen. Alle Wohnungen verfügen über einen privaten Aussenraum. Je nach Wohnungstyp: Garten mit Gartenhalle, Gartenzimmer, Loggia, Balkon oder Dachterrasse.
Ein grosses Angebot an unterschiedlichen Wohnungstypen zeichnet die Überbauung aus. Die mit Lift erschlossenen Wohnungen über dem Gewerbebau besitzen eine flexible Grundstruktur, in der vielfältige Wohnungsgrössen möglich sind. In den Zeilenbauten mit 3 Vollgeschossen und einem Attika sind im Parterre Geschosswohnungen mit direktem Gartenbezug sowie die Eingänge der darüber liegenden Maisonettewohnungen angeordnet - das gartenstädtische Reihenhaus wird neu entwickelt. In den viergeschossigen Kopfbauten sind Geschosswohnungen angeordnet, die mit einem zentralen Treppenhaus und einem Lift erschlossen werden.
Studienauftrag 2008, 1.Rang
Projektierung und Ausführung:
offen
Minergie-eco
Bauherrschaft:
Hotz + Co, Baar
Mitarbeit:
Brigitte Will
Landschaftsarchitektin:
Andrea Fahrländer Dia, Zürich
Stadt-Raum-Verkehr Birchler + Wicki, Zürich
Bauphysik: Bakus GmbH, Zürich